Donnerstag, 6. Juli 2017  ir  ir ir
Merkel kritisiert USA Merkel kritisiert USA
Kurz vor Beginn des G-20 Gipfels in Hamburg sagte Merkel gestern in einem Interview mit der “ZEIT”: “Es ist wahr, die Weltordnung ist im... Merkel kritisiert USA

Kurz vor Beginn des G-20 Gipfels in Hamburg sagte Merkel gestern in einem Interview mit der “ZEIT”: “Es ist wahr, die Weltordnung ist im Wandel, und die Kräfteverhältnisse verschieben sich.” Sie kritisierte in dem Gespräch die Sicht der US-Regierung auf die Globalisierung: “Während wir Möglichkeiten der Zusammenarbeit zum allseitigen Nutzen suchen, wird die Globalisierung in der amerikanischen Administration eher als ein Prozess gesehen, in dem es nicht um Win-win-Situationen, sondern um Gewinner und Verlierer geht.

“Die Aussage des Sicherheitsberaters von Donald Trump, dass die Welt eine Arena sei und keine globale Gemeinschaft, widerspräche völlig ihrer Sicht: “Wir wollen nicht, dass nur wenige von wirtschaftlichen Fortschritten profitieren. Alle sollen teilhaben.” Die Differenzen dürften nicht unter den Tisch gekehrt werden, das sei die Aufgabe, die es zu lösen gelte. Dafür, so die Bundeskanzlerin, sei es “sinnvoll, dass Europa seine Kräfte bündelt”. Auf die Frage, ob sie ihre Aussage wiederholen würde, wonach die Zeiten vorbei seien, in denen sich Deutschland auf andere völlig verlassen könne, sagte Merkel: “Ja, genauso.” Offenbar wolle die amerikanische Regierung nicht mehr per se Ordnungsmacht für alle Regionen der Welt sein. Das könne man je nach Thema sowohl als gute wie auch als weniger gute Nachricht empfinden, so die Bundeskanzlerin.

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