Mittwoch, 4. Oktober 2017  ir  ir ir
Erdogan wieder im Iran Erdogan wieder im Iran
Die Türkei und Iran planen ein Embargo gegen Kurden im Nordirak und kündigen weitere Schritte gegen deren Unabhängigkeitsbestreben an. Die Präsidenten des Irans und... Erdogan wieder im Iran

Die Türkei und Iran planen ein Embargo gegen Kurden im Nordirak und kündigen weitere Schritte gegen deren Unabhängigkeitsbestreben an.

Die Präsidenten des Irans und der Türkei, Ruhani und Erdogan, haben ihre Ablehnung einer Unabhängigkeit der Autonomen Region Kurdistan im Nordirak bekräftigt.
Nach einem Treffen in Teheran kündigten beide verschärfte Gegenmaßnahmen für den Fall einer Proklamation an. Einzelheiten nannten sie nicht. Ruhani bezeichnete das Vorgehen der Kurden als Verschwörung ausländischer Staaten. Erdogan führte aus, kein anderes Land außer Israel erkenne das Unabhängigkeitsreferendum an. Eine Entscheidung in Absprache mit dem israelischen Geheimdienst könne nicht legitim sein, so Erdogan.

 

“Wir und unsere Brüder in der Türkei können der Anker der Stabilität in der Region werden”, verkündete der iranische Präsident Hassan Rohani. Es gehe angesichts der Bürgerkriege um die Erhaltung der Einheit Syriens und des Irak – und jetzt zusätzlich darum, die kurdischen Separatisten zu stoppen, erklärte Rohani gemeinsam mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan in Teheran.

Erdogan betonte die Entschlossenheit der Türkei und des Iran, “verschärfte Maßnahmen” gegen das “illegitime Referendum” zu ergreifen. Einzelheiten nannte er nicht. In den vergangenen Tagen hatten beide Länder zusammen mit dem Irak Militärmanöver an der Grenze zur Kurdenregion abgehalten, die als Warnung an Kurdenpräsident Massud Barsani gesehen wurden.

Während der Iran auf Bitten Bagdads seine Grenze schloss, drohte Ankara mit der Blockade der kurdischen Ölexporte. Beide Länder lehnen einen unabhängigen Kurdenstaat an ihrer Grenze strikt ab. Teheran und Ankara fürchten, dass die Abspaltung der irakischen Kurden ihre eigenen kurdischen Minderheiten in ihren Unabhängigkeitsbestrebungen bestärkt.

 

Ayatollah Ali Khamenei told Turkish President Tayyip Erdogan Wednesday that with the Kurdish referendum, the US and other cross-regional powers are “creating a new Israel in the Middle East.” He urged an agreement between Iran and Turkey for dealing the issue and “facing all problems in the Islamic world from Eastern Asia and Myanmar to North Africa.” Erdogan was on a one-day state visit to Tehran with a large entourage.

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