Iran erwägt Syrienkonferenz zu verlassen

IranBild – Der iranische Vizeaußenminister Amir Hossein Abdollahian erwägt die Syrienkonferenz in Wien zu verlassen. Die Gespräche seien weder konstruktiv noch ergiebig, so Abdollahian. Demnach gebe es Staaten, wie beispielsweise Saudi-Arabien, die eine negative und gar sabotierende Rolle spielen und positiven Gesprächen im Weg stünden. “Wir haben bereits vor den Gesprächen verkündet, dass wir nicht teilnehmen werden, wenn die Verhandlungen nicht ergiebig seien”, sagte der Vizeaußenminister der iranischen Nachrichtenagentur ISNA. Im Vorfeld hatte Außenminister Mohammad Jawad Zarif bereits moniert, dass Gespräche über Syrien ohne Syrer nicht sehr sinnvoll seien.

Seit Freitag findet in Wien die Syrienkonferenz unter Beteiligung des Irans, Deutschlands, Russlands, den USA und 13 weiterer Staaten. Gespräche werden insbesondere über ein Ende der Kampfhandlungen und die syrische Flüchtlingsproblematik geführt. Bisher konnten keine Ergebnisse präsentiert werden.

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